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No Bird...

soars too high, if he soars with his own wings. – William Blake

Der Boden ist hart,
Über einem lang vergessnen Grab
Wer darin wohl begraben ward?
Woran er starb?

Doch da, ein kleiner Riss, im harten Stein
er wird immer breiter, strebt berstend hoch
Eine Hand bricht durch, trotz unzerstörbarem Schein,
Mit einem Schlag – ein tiefes Loch.

Die Leiche krallt sich fest und steht auf
Sie brennt in tiefsten Schmerzen,
denn das Feuer des Leids nahm selbst im Tode seinen Lauf,
Hat alles verbrannt... außer ihrem Herzen.

Ich war gestorben, verbrannt an meinen Qualen,
doch jetzt erfrischt das Wasser des Lebens meinen Leib,
Beginnt ihn neu zu malen,
auf dass ich nicht mehr vom Feuer versengt bleib.

Doch es heilt nicht nur meine Wunden,
Es gestaltet meinen ganzen Körper um,
macht mich frei und ungebunden
sanfte Flügel wachsen mir um die Schultern herum.

Und dann - fliegend, immer schneller!
Flügel, tragt mich hoch hinauf.
Die Wolken durchbrechend, es wird heller,
jeden Schmerz nehm ich in Kauf.

Die Flügel schlagen,
Der Wind, er streichelt mich,
Die Luft nur soll mich tragen
Denn so fühle ich mich königlich.

Gepriesen sei der Spender der Lebenswasser,
König der Welt
Trostwortverfasser
Der alles fest in den Händen hält.


by Julian

27.8.07 14:10
 


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