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Herr, nimm mich

Herr, nimm mich, halt mich fest.
Ich kann nicht mehr, ich fühle mich so fertig.
Ich will in deine schützende Hand,
nirgendwo anders will ich noch sein.
Bewahre mich, behüte mich,
lass mich nur noch dich wahrnehmen. Bitte.
Bitte. Bitte.

by Julian

27.8.07 14:15


Sturmkind

Alleine steh ich wieder
auf dem Brückenstumpf.
Den Gewalten Gottes hilflos und durchnässt ausgeliefert,
und so unendlich tief geborgen.

Ich sehe über das verregnete Land,
selten sah ich etwas schöneres.

Eine alte Trauerweide neigt sich respektvoll,
dem Himmel zu Ehren. Weite Felder werden vom
Regen getroffen und trinken ihn begierig.

Meine Augen stehen strahlend offen,
Ja, selbst mich erinnern sie an die eines Kindes.

Sie saugen alles in sich auf,
und bei jedem Donnerschlag lache ich.

Die Landschaft ist schöner denn je,
und interessiert betrachte ich die Frau,
die ihre Blumen gießt.

by Julian

Okay, hier sollte ich wieder etwas länger erklären :D Ich war jetzt am Abend draußen spazieren, und es hat voll schön geregnet Ich also gewappnet mit meinem Baumwoll-Hemd, einer Jeans und meinen fast-wasserundurchlässigen Springern bin direkt mal raus und bin einfach spazieren gegangen. Das Gedicht ist das Ergebnis aller Eindrücke Es hat keine bestimmte Aussage, es zeigt einfach nur, was ich so gedacht und gesehen habe
Das tollste am ganzen Spaziergang, war aber wirklich die Frau, die mitten im Regen ihre Blumen gegossen hat. Einen schönen Gruß an sie, falls sie das tatsächlich jemals lesen sollte... ich schau sicher mal wieder im Regen vorbei :D

So long
Inqui

27.8.07 14:14


Der Schmerz danach

Ein großer Stern
geht schweigend unter.
Die Welt wird dunkler.

Zwei Kinder
streiten.
Eine Freundschaft bricht.

Ein kleines Kind wird entführt
vergewaltigt, getötet.
Und die Welt verliert ein Lachen.

Eine einzige Bombe
reißt Menschen in Fetzen.
Die Erde färbt sich rot.

Nur ein einziger
kann helfen.
Die Welt muss heller werden.
Ich bitte dich, Allmächtiger:
Wische du die Tränen ab,
Heile Seelen,
Gib der Welt ihren Frieden.
Der Schmerz ist so groß.
by Julian

Ich verzweifle nicht mehr an mir selbst. Dafür an der Welt. Die Menschen können froh sein, dass ihnen die meiste Zeit über nicht bewusst ist, wie viel Leid es überhaupt auf der Welt gibt. Jeder ist ja schließlich zum Schluss mit seinen eigenen Problemen beschäftigt. Aber so soll es nicht sein. Ich weiß, der Wunsch nach Frieden für die Welt ist kindlich... er macht sich höchstens auf der Miss Amerika Wahl ganz gut... aber ich kann einfach nicht anders, als es mir irgendwie zu wünschen, wenigstens, dass alles ein klein wenig besser wird. Die Menschheit vernichtet sich selbst, und der Mensch kann nichts anderes tun, als dabei zuzusehen.

Greetz
Inqui

27.8.07 14:14


Danke Herr

Herr, ich schreibe dies nun für dich.
Ich will dir danken.
Deine Gnade hat mich ergriffen.
Du hältst mich fest, bevor
ich in einen Abgrund stürze.
Du nimmst meine kleine Seele
auf deinen wärmenden
Schoß, wenn ich traurig bin.
Die richtigen Worte strömen
von deinen Lippen.
Sie stärken mir das Herz,
heilen die alten wunden
und rufen mir in Erinnerung:
Du Bist Da!


by Julian

27.8.07 14:13


Was ist das Leben?

Wie oft
stellen Menschen die Frage
nach Sinn, Vergangenheit, Zukunft?
Wie oft
erwarten sie die Antwort von Leuten
die sie selbst nicht wissen?
Wie oft
fragt wohl jemand,
wer die Antwort überhaupt kennt?
Ich weiß es nicht.
Aber ich weiß eines:
Ich habe sie gefunden.
Ich habe sie dort gefunden,
wo sich keiner mehr traut zu suchen.
An dem Ort, den alle für tot halten.
Der Ort, den alle schlichtweg
als Religion bezeichnen.
Warum will keiner
erkennen, dass der Glaube der einzige
Halt der Menschheit ist?

by Julian

Tja, nu isses soweit :D ich hab endlich wieder was gefunden, woran ich glauben kann... bzw. ich habe es wiedergefunden
Leute, glaubt nicht euer Leben hätte keinen Sinn. Nichts ist sinnlos.

Greetz
Inqui

27.8.07 14:12


No Bird...

soars too high, if he soars with his own wings. – William Blake

Der Boden ist hart,
Über einem lang vergessnen Grab
Wer darin wohl begraben ward?
Woran er starb?

Doch da, ein kleiner Riss, im harten Stein
er wird immer breiter, strebt berstend hoch
Eine Hand bricht durch, trotz unzerstörbarem Schein,
Mit einem Schlag – ein tiefes Loch.

Die Leiche krallt sich fest und steht auf
Sie brennt in tiefsten Schmerzen,
denn das Feuer des Leids nahm selbst im Tode seinen Lauf,
Hat alles verbrannt... außer ihrem Herzen.

Ich war gestorben, verbrannt an meinen Qualen,
doch jetzt erfrischt das Wasser des Lebens meinen Leib,
Beginnt ihn neu zu malen,
auf dass ich nicht mehr vom Feuer versengt bleib.

Doch es heilt nicht nur meine Wunden,
Es gestaltet meinen ganzen Körper um,
macht mich frei und ungebunden
sanfte Flügel wachsen mir um die Schultern herum.

Und dann - fliegend, immer schneller!
Flügel, tragt mich hoch hinauf.
Die Wolken durchbrechend, es wird heller,
jeden Schmerz nehm ich in Kauf.

Die Flügel schlagen,
Der Wind, er streichelt mich,
Die Luft nur soll mich tragen
Denn so fühle ich mich königlich.

Gepriesen sei der Spender der Lebenswasser,
König der Welt
Trostwortverfasser
Der alles fest in den Händen hält.


by Julian

27.8.07 14:10


Nimmermehr

Was machst du hier?
Warum bist du noch da?
Du solltest fort sein, wo ich dich nie wieder sehen muss.
Aber das bist du nicht.
Warum nicht?
Wir haben so lange miteinander gekämpft.
Keiner hat nachgegeben,
aber ich habe die Oberhand gewonnen.
Und trotzdem liegst du noch dort am Boden.
Und grinst mich an,
als wüsstest du, dass du gewonnen hättest.
Du solltest weg sein.
Wie oft versuchst du noch dich aufzuraffen,
um mich erneut anzugehen?
Ja, auch ich scheine manchmal schwach zu sein.
Aber ich werde dich nicht siegen lassen.
Wieso bist du also noch da?
Weißt du etwas, was ich nicht weiß?
Oder etwas, das ich nicht sehen will?
Ich verstehe es nicht.

by Inqui


So, wollt mich doch noch mal melden, mit einem neuen Gedicht, das vor kurzem entstanden ist... in naher Zukunft kommen hoffentlich wieder viel mehr

27.8.07 14:09


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