Black Rose
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Sturmchoral

Drohende Stille ist die Ouvertüre.
Die ganze Schöpfung hält den Atem an
Und erwartet das Konzert mit Ehrfurcht.

Ja – in einem Pianissimo
Setzt der Wind ein und
Bringt die Blätter der Bäume zum Spielen.

Und schon nach ein paar Takten
Kommt der Regen in einem Kurzweiligen Piano
Und gibt – noch zaghaft – den Rhythmus an.

Doch die scheinbare Ruhe ist nur
Eine Tücke des Dirigenten, denn innerhalb weniger Zeilen.
Schwellen Wind und Regen in einem schlagartigen Crescendo an.

Der Wind erreicht den Höhepunkt.
Das ist sein Einsatz
Durch Bäume zu jagen, und sie singen zu lassen.

Hinzu gesellen sich Blitz und Donner,
Die in einem unglaublichen Spektakel die Nacht zerreißen
Und das ganze Stück mit der rohen Gewalt der Natur krönen.

Ein Schlag nach dem Anderen,
Die geisterhaften Gesänge der Bäume,
Das Rauschen der Blätter.

Und dann Stille.

by
Julian

27.8.07 14:18


In eigener Sache: Partnerblog

Aaaaalso... heute mal Ausnahmsweise kein gedicht, sondern ein kleines bisschen Werbung. Meine Süße und ich haben ein kleines Partnerblog aufgemacht, auf das wir aufmerksam machen wollen. Es wird eine Art online-tagebuch in kooperationsarbeit (toller ausdruck, ne? ) in das wir unsere erlebnisse reinschreiben. tuts euch an, wenn ihr möchtet hier der link:

http://gartengiesskannen.myblog.de/

viel spaß beim lesen wünschen euch
miri und juli

27.8.07 14:18


Ich will dir Danke sagen

Hier stehe ich auf meinem Brückenstumpf.
Die Sonne geht unter, das Licht weicht der Nacht.
Ich empfinde die Welt stärker, denn ich spüre etwas besonderes:
Dich

Du bist der Fels unter meinen Füßen:
Gibst mir Halt, einen festen Grund.

Du bist die Luft:
Du umgibst mich, streichelst mein Haar.

Du bist die Wärme in mir:
Schützt mich vor Kälte, lässt das Feuer in mir brennen.

Und du bist das Wasser vor mir:
Die gesamte Schöpfung spiegelt sich darin,
jedes deiner Werke.

Ich will dir Danke sagen, Herr, für jeden Augenblick,
in dem du bei mir bist:
Mein Leben lang.

by
Julian

27.8.07 14:17


Die Sonne, die nicht scheinen darf

Herr, ich will dein Kind sein,
lass mich in Ruhe!
Deine Gnade zu spüren ist das schönste auf der Welt,
aber ich reiche mir doch selber genug.

Das Leben ist scheußlich, nur du Herr gibst ihm Sinn,
ich komme auch ohne dich zurecht.
Herr hilf mir, ich schaffe das alles alleine nicht,
aber trotzdem werde ich es immer wieder versuchen.

Du bist die Sonne, die nicht scheinen darf,
die Hilfe, die ich nicht annehmen will.
Ich bin schwach, verzeih mir, Herr.
Aber sag mir doch: Was soll ich tun?

Denn eigentlich will ich
dein Kind sein
deine Gnade spüren
einen Sinn für mein Leben
deine Hilfe

Aber ich ziehe dich zu mir und stoße dich weg.
Viel zu oft verletze ich dich.
Kannst du mir vergeben?
Kannst es erneut mit mir probieren? Und das immer wieder?

by Julian

27.8.07 14:16


Es geht weiter

Aufgeschlagen,
mit voller Wucht
gegen die Wand.

Kein Weg,
schien weiterzugehen,
für dich und mich.

Aber jetzt,
zeigt sich das neue
wir kommen weiter.

Und ich sehe Licht am Ende des Tunnels.

by Julian

27.8.07 14:16


Zahlen

„Ein toter Mensch ist eine Tragödie.
Tausend tote Menschen sind eine Zahl.“

Büro.
Der Kugelschreiber: Schwarz, fünfzehn Zentimeter lang
Das Papier: Weiß, DINA 4
Gepflegte Hände schreiben den Bericht.

Hungersnot.
Die Tiere: Fliegen umkreise ihre Kadaver
Die Menschen: Nur Knochen unter kranker Haut

Was macht die Welt?
Sie schreibt Zahlen.


by Julian

27.8.07 14:16


Stumpft der Mensch vom Gaffen ab?

Die Zeitung zeigt’s, das Radio spricht:
Den Einen passiert’s, den Ander’n nicht.
Aber die Ander’n werden nie beim Glotzen schlapp,
drum frag ich: Stumpft der Mensch vom Gaffen ab?

by Julian

27.8.07 14:15


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